Der Name sagt bereits aus, worum es bei der Null-Diät geht: Null Nahrung über einen längeren Zeitraum. Auch als totales Fasten bezeichnet, ist die Null-Diät die radikalste Diät von allen. Da man bei der Null-Diät keine feste Nahrung, sondern nur kalorienarme Flüssigkeiten und eventuell Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, verliert der Körper sehr schnell an Wasser, Muskel- und Fettgewebe.
Dem Fasten sehr ähnlich, ist die Zielsetzung doch sehr unterschiedlich: Bei dem Heilfasten wird eine körperliche Regeneration angestrebt, der Körper soll von Schlacken und Giftstoffen befreit werden und das Gespür für die richtige Nahrung wieder sensibilisiert werden. Bei der Null-Diät ist eine schnelle Gewichtsabnahme das Hauptmotiv – und das funktioniert in den ersten Wochen sogar sehr gut. Gesunde Menschen können den Verzicht auf Nahrung mindestens einen Monat überstehen.
Bewertung der Null-Diät
Vorteilhaft bei der Null-Diät ist, dass es keine Diätpläne und keine aufwändige Vorbereitungen gibt – es wird schlichtweg auf feste Nahrung verzichtet. Der erste Verlust an Gewicht ist dabei auf den Verlust von Wasser zurückzuführen – der Organismus leert zunächst seine Kohlenhydratspeicher und führt damit vermehrt Wasser ab. Als nächstes greift er die Muskelmasse an, weswegen die Körpermasse deutlich weniger wird. Hier ist der kritische Punkt: Mit dem Verlust von Muskelmasse wird der weitere Energiebedarf verringert und der Körper setzt bei der Null-Diät nach einigen Tagen den sogenannten Hungerstoffwechsel ein und schaltet auf Sparflamme. Wird nach der Null-Diät wieder normale Nahrung zu sich genommen, wird der Körper diese sofort „bunkern“ - der JoJo-Effekt ist bei der Null-Diät also unvermeidlich. Hinzu kommen Mangelerscheinungen wie Kreislaufprobleme, eine verminderte Konzentrationsfähigkeit, Mundgeruch und allgemeine körperliche Schwäche.
Alternativen zur Null-Diät
Längerer Nahrungsentzug kann gesundheitsschädlich sein – von der Null-Diät ist daher dringend abzuraten. Empfehlenswerter ist hier eine Fastenkur, welche dem Körper die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe zuführt, wie zum Beispiel:


